Met

by Sabina
Met

Honig, Wasser und Hefe - das ist Met.
Er wird auch Honigwein genannt.

Der Wortstamm `Medhu` stammt aus dem indogermanischen und ist letztendlich Namensgeber für alle in vielen Ländern ähnlichen Wörter die entweder Honig bedeuten oder eben Honigwein. Im slawischen Sprachraum heißt „med“ gleich Honig. Im Romanischen mielIn Schweden: mjöd und im norwegischen Sprachraum ebenso wie im dänischen: mjød. Und auf englisch: mead.

 

Die ersten Verfahren zur Met Herstellung wurden bereits vor 3.500 Jahren in Vorderasien erfunden. Aber eigentlich ist Met so um die 30.000 Jahre alt: Honig  mit etwas Wasser vermischen, warten, denn irgendwann fängt er an zu gären. Und schon gibt es Met. Natürlich schmeckt vergorener Honig nicht, aber er enthält Alkohol und wurde daher schon sehr früh bei Feiern oder als mystischer Trunk der Götter in der germanisch/nordischen Mythologie verehrt. Bis ins Mittelalter hatte Met einen hohen Stellenwert und wurde als hochwertiges Alltagsgetränk getrunken. Bis ihn Bier und Wein als Massengetränke ablösten.

Met wurde früher (ebenso wie Honig) als Heilmittel eingesetzt, da beide anitibakteriell wirken. So schwörten auch die Römer auf seine gesundheitsfördernden Eigenschaften, die aber auch auf etwas Aberglauben beruhten.

Wie trinkt man Honigwein?

Die beste Temperierung für Met liegt bei 12 bis 16 Grad. Geniessen Sie ihn idealerweise in einem sich nach oben verjüngenden Glas (ähnlich wie ein Grappaglas), damit das Aroma sich am Glasrand „verengt“ und somit intensiver wird und sich dadurch entfalten kann.

Wenn Sie auf Glühmet stehen: bitte erhitzen Sie den Met bis etwa 50 – 55 Grad . Bei höheren Temperaturen gehen Aroma und Alkohohl verloren.

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